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Brotlose Kunst – muss das sein?

Geschrieben am: 08.01.2016

Dokumentation zur Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt Kultur erschienen

Berlin, den 08.01.2016. „Brotlose Kunst – muss das sein? „, fragt Bundesbildungsministerin Dr. Johanna Wanka in der neuen Dokumentation zum Arbeitsmarkt Kultur des Deutschen Kulturrates. Weiter antwortet sie: „Nein, in unserer Gesellschaft sind Künstler zwar längst nicht immer auf Rosen gebettet, aber wir arbeiten dafür, dass immer mehr Kunstschaffende von ihrer Arbeit auch leben können. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Deutschen Kulturrat das Projekt „Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt Kultur“ gestartet.“  
 
So vielfältig der Kulturbereich ist, so vielfältig sind auch die Ausbildungen, die in den Kulturarbeitsmarkt führen. Das duale Ausbildungssystem, also eine Ausbildung im Betrieb und eine schulische Bildung in der Berufsschule, die universitäre Ausbildung, oftmals gekoppelt mit Praktika, die Volontariate und das „Learning by doing“ sind nur ein Ausschnitt aus den vielfältigen Möglichkeiten, fit für den Kulturarbeitsmarkt zu werden.
 
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Vielfalt der Zugänge zum Kulturarbeitsmarkt macht es jungen Menschen nicht leicht, sich zurechtzufinden. Neben den öffentlichen und betrieblichen Ausbildungsstätten etablieren sich immer mehr private Anbieter auf dem Ausbildungsmarkt für Kulturberufe. In manchen Kulturberufen kann man den Überblick verlieren. Werden sie wirklich gebraucht? Reicht ihre Ausbildung zur Bewältigung der neuen Herausforderungen im Kulturbereich wirklich aus? Sind die vielfältigen Abschlüsse untereinander vergleichbar? Und wird vielleicht gerade das nicht vermittelt, was dringend benötigt wird? Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat bis 2018 in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt Kultur“.“
 
Die Projektergebnisse werden Handlungsempfehlungen an den Gesetzgeber zur Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt Kultur aufzeigen. Ebenso wird möglicher Forschungsbedarf in diesem Feld ausgemacht. Die Ergebnisse des Projektes werden jährlich in einer Dokumentation der Öffentlichkeit vorgestellt. Die erste Dokumentation liegt jetzt vor, die weiteren folgen Ende 2016, 2017 und 2018.

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